"Manchmal braucht es keine Worte....Kunst im Park"
Der Kapuzinerpark wird vom 01. bis zum 20. Juni Schauplatz einer Veranstaltung sein, bei der Kunst und Soziales, zwei scheinbar voneinander getrennte Welten, vereint werden. Vom Sozialsprengel Zentrum – Bozner Boden – Rentsch gemeinsam mit verschiedenen Sozialvereinen organisiert, zielt die Veranstaltung darauf ab, die Kreativität von sozial benachteiligten Menschen anzuspornen, den Dialog zwischen Künstlern und Betrachtern durch eine neue Ausdrucksform zu ermöglichen und schließlich einen der zentralsten Bozner Parks in Rahmen dieser besonderen Veranstaltung einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen.
Das Projekt „Manchmal braucht es keine Worte...Kunst im Park“ ist vom Sozialsprengel Zentrum – Bozner Boden – Rentsch organisiert worden und verfolgt die unterschiedlichsten Ziele: Kunst und Soziales, zwei scheinbar voneinander getrennte Welten vereinen, durch die Netzwerkarbeit mit den Sozialvereinen die Kreativität von sozial benachteiligten Menschen anspornen, durch eine neue Ausdrucksform den Dialog zwischen Künstlern und Betrachtern ermöglichen und schließlich einen der zentralsten Bozner Parks in Rahmen dieser besonderen Veranstaltung einem möglichst breiten Publikum zugänglich machen.
Der Sozialsprengel Zentrum – Bozner Boden – Rentsch hat den Erzieher Diego Fontana mit der Organisation der Veranstaltungsreihe betraut, der dafür die Hilfe der Erzieherinnen Maira Coin (Sozialsprengel Europa – Neustift) und Maria Teresa Ceccarelli (Sozialsprengel Gries – Quirein) in Anspruch genommen hat.
An der Initiative nehmen zahlreiche Körperschaften und Sozialvereine teil: Land Südtirol, Gemeinde Bozen, Lebenshilfe, CIRS, Amt für Menschen mit Behinderung und in psychischer Notlage, „Ein Platz für uns“, Musikschule „Vivaldi“, ANFFAS Trient, ANTEA, VSSH, GEA, Bezirksgemeinschaft Salten – Schlern, geschützte Werkstätte „Drususallee“, Bezirksgemeinschaft Vinschgau, geschützte Werkstätte Prad am Stilfserjoch, geschützte Werkstätte „Salurn“, „Manu – offene Werkstatt“, Altersheime des Betriebs für Sozialdienste Bozen, Gemeindegärtnerei, Bozner Gefängnis, Stadtbibliothek, Stadtviertelrat Zentrum – Bozner Boden – Rentsch, UPAD, Berufsbildung in italienischer Sprache.
An den insgesamt drei Ausstellungen nehmen folgende Künstlerinnen und Künstler teil: Matri, Judith Paone, Marzio Ghiotto, Claudio Calabrese, Chiro, Gerald Moroder, Marianna Gostner, Maurizio Adami, Romina Berni, Elisabetta Moretto, Tanja Iarussi, Beatrice Mattei, Alessandro Del Pero, Chiara Zanellati und Daniela Bressanuti. Ein herzlicher Dank geht an die Kapuzinerpater und an die Gruppe Motototo, die sich um den graphischen Aspekt des Projektes gekümmert hat.
Die Veranstaltung „Manchmal braucht es keine Worte....Kunst im Park“ umfasst mehrere Ausstellungen, die Kunst und Soziales, zwei scheinbar voneinander getrennte Welten, vereinen und die Sprache in den Mittelpunkt stellen: nicht immer finden Menschen die richtigen Worte, v. A. wenn sie in Not sind. Durch die Kunst gelingt es aber, eine Universalsprache zu schaffen, die gleichzeitig den Künstler und den Betrachter widerspiegelt, alle Menschen erreicht und Emotionen zum Ausdruck bringen kann. Ausgestellt werden an die hundert Malereien und Skulpturen von mehr oder weniger bekannten, einheimischen Künstlern und von benachteiligten Menschen, die von den verschiedenen, teilnehmenden Sozialvereinen betreut werden. Die Kunstwerke sind von der künstlerischen Leiterin des Projektes, Giorgia Marotto, von Marzio Ghiotto und Mauro Trincanato in der Doppelrolle als ausstellende Künstler und Sozialfachkräfte (Ghiotto ist Freizeitgestalter, während Trincanato Direktor des Sozialsprengels Oberau – Haslach ist) ausgewählt worden.
Die insgesamt drei Ausstellungen im Kapuzinerpark (oder bei Schlechtwetter im Trevi Zentrum in der Kapuzinergasse Nr. 28) finden jeweils am Freitag 01. Juni, Freitag 08. Juni und Freitag 15. Juni ab 17.00 Uhr im Rahmen einer großen Feier mit Live-Musik statt.
Jede Ausstellung kann bis zum folgenden Mittwoch besucht werden, wobei am Mittwoch die tägliche Öffnungszeit (montags und dienstags von 10.00 bis 17.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 12.30 Uhr) mit einem musikalisch untermalten Aperitifabend auf 20.00 Uhr verlängert wird. An den Montagen kann man zudem an einer offenen Werkstatt für Portraitierung und Malerei teilnehmen (höchstens 15 Teilnehmer).
Am Dienstag, 12. Juni um 10.30 Uhr wird Frau Dr. Silvia Maurelli (UPAD) eine Konferenz zum Thema „Kunst und Behinderung“ abhalten. Für die gesamte Dauer der Veranstaltung, die am Mittwoch, 20. Juni enden wird, werden im Park Tageszeitungen und Zeitschriften aufliegen, die von der Stadtbibliothek zur Verfügung gestellt werden. Zwei Personen, die von der Berufsbildung in italienischer Sprache betreut werden, beaufsichtigen die ausgestellten Kunstwerke und führen den Verpflegungsstand im Park.
Für weitere Informationen: Mauro Predelli. Direktionsamt B.S.B., Tel. NR. 0471 / 457721