Führungswechsel im Sozialsprengel Zentrum-Bozner Boden-Rentsch
Am 1. Mai wird der jetzige Leiter Alberto Conci sein Amt der Kollegin Irene Nicolussi übergeben. Zeit eine positive Bilanz seiner Erfahrung in dem von ihm aufgebauten Sprengel zu ziehen. Für die Zukunft der Struktur, die sich auch um besonders schwierige Fälle kümmern muss, wünscht er mehr Raum dem Thema Prävention.
Ab dem ersten Mai wird der Sozial- und Gesundheitssprengel “Zentrum-Bozner Boden-Rentsch einen neuen Leiter bzw. Leiterin haben.
Nach 11 Jahren bei dem BSB, zuerst als Verantwortlicher für den Hauspflegedienst, danach, seit der Gründung im Jahr 2000 Leiter des Sprengels „Zentrum-Bozner Boden-Rentsch“, verlässt Alberto Conci seine aktuelle Stelle in Bozen, um eine neue berufliche Herausforderung in seiner Geburtsstadt Brixen, wo er mit seiner Familie ansässig ist, anzunehmen.
Die Leitung des Sprengels wird von der 31jährigen Irene Nicolussi Castellan Galeno übernommen, in der Liste der Führungskräfte eingetragen, die zur Zeit im Team der Generaldirektion des BSB ist, wo sie sich um das Projekt Qualität der Sprengel kümmert.
“Die Erfahrung im Sprengel, den ich mit meinen Mitarbeitern aufgebaut habe, war unter beruflicher aber auch menschlicher Sicht gesehen immer sehr intensiv. Deshalb, fällt es mir besonders schwer, meine guten Beziehungen zum Personal, zu den verschiedenen Vereinen, zu den Diensten und zu den Betreuten aufzugeben” gibt Alberto Conci zu, der aber gleichzeitig seine Vorfreude auf die neue, bevorstehende Aufgabe in „seiner“ Brixen nicht verheimlicht: als zukünftiger Schulleiter der Landesberufsschulen in italienischer Sprache wird der 43jähriger Diplomsoziologe sein Organisationstalent und seiner Erfahrung im Aufbau neuer Beziehungen und Zusammenarbeiten, die er im Sprengel gesammelt hat, einsetzen, um den Bereich Weiterbildung für Jugendliche aber auch für Erwachsene zu entwickeln. Für den Sprengel “Zentrum-Bozner Boden-Rentsch“, den er verlassen wird, macht er sich allerdings keine Sorge: er ist gut entwickelt und im Territorium verwurzelt, trotz der schwierigen Bereiche, um die er sich auch kümmern muss, seiner besonderen Lage wegen. Zwischen Bahnhof, Stadtpärken und typischem Stadtmittemilieu gelegen, wo sich viele Sozialfälle wie Flüchtlinge, Obdachlose und Drogenabhängige befinden, muss der Sprengel stetig auf verschiedenen Fronten kämpfen und sich mit dem Notfall verstärkt beschäftigen. “Um in der Zukunft die Notfallslage zu entschärfen, sollte man sich mehr und mehr mit dem Thema Prävention auseinandersetzen und stärker auch die privaten Bürger einbeziehen, um eine Kultur der Toleranz und der Hilfebereitschaft zu fördern ” empfiehlt Conci.
Irene Nicolussi, die Betriebswirtschaft in Innsbruck studiert hat, hat ihr Know-how im Bereich Management der sozialen Diensten bei ihrer 5jährigen Berufserfahrung beim Institut für Public Management der Eurac vertieft. Sie steht zur Zeit schon dem hinaustretenden Leiter bei, um sich auf die Stelleübernahme vorzubereiten, da sie eben offiziell am 1. Mai ins Amt treten wird und erklärt „Ich freue mich sehr auf diese neue berufliche Herausforderung. Mein erstes Anliegen wird sein, mich in das eingespielte Team des gut funktionierenden und perfekt aufgebauten Sprengels einzugliedern“.