Hauspflegekräfte: beim Schalter ''Nissà-Care'' treffen sich Nachfrage und Angebot

2008-018 | 10/04/2008


Verstärkte Zusammenarbeit zwischen dem BSB, der Vereinigung „Frauen Nissà“ und dem Arbeitsvermittlungszentrum Bozen.

Der Betrieb für Sozialdienste Bozen, die Vereinigung „Frauen Nissà“ und das Arbeitsvermittlungszentrum Bozen haben die gegenseitige Zusammenarbeit verstärkt, indem sie den Schalter “Nissà-Care” ins Leben gerufen haben, als Beratungsstelle für Familien, die auf der Suche nach Hauspflegekräften sind und Menschen, die in diesem Bereich gerne arbeiten möchten. Gestern haben die 3 Parteien ein Einvernehmungsprotokoll unterschrieben, das zwei wichtige Ziele festsetzt: die Zusammenarbeit im Bereich Hauspflege und das Fördern durch Informations- und Beratungsmaßnahmen, das Entstehen neuer regulärer Arbeitsverhältnisse zwischen Familien und Arbeitnehmer/innen und dabei das eventuelle Aufdecken von nicht nichtregulären Verhältnissen.
Der Arbeitsmarkt im Bereich Betreuung und Pflege von nicht selbstständigen Menschen liegt in einem sehr delikaten Rahmen, in dem zwei immer wichtiger werdende soziale Phänomene auftreten: einerseits die immer älter werdende Bevölkerung mit der dazu verbundenen Steigerung der Nachfrage nach Betreuung und Pflege in den Familien, anderseits der starke Einwanderungsfluss in unsere Provinz und  in unsere Stadt von Leuten, die bereit sind, in diesem Bereich zu arbeiten.
Die Einhaltung der Regeln im Bereich Arbeitsrecht und Sozialabgaben schützt alle mitbeteiligte Menschen: die Arbeitnehmer/innen, die Betreute und deren Familien.

Info:
Beratungsschalter für die Arbeit in der Hauspflege “Nissà-Care”, beim Sozialsprengel „Europa – Neustift“, Palermostr. 54, 39100 Bozen,  Tel. 0471 532105
(nissa.care@tiscali.it).

« zurück