Qualität in den Sozialdiensten: der Mensch steht im Mittelpunkt
Am 19. März 2009 die Tagung über das Qualitätssiegel UPIPA im Rahmen des 10. B.S.B. Jubiläums
Die sozialen Dienstleistungen der Stadt Bozen, die vom B.S.B. angeboten werden, gehören zu den beliebtesten in der Stadt, mit einem Zufriedenheitsgrad von 84,8% bei den direkten NutznießerInnen; im Vergleich dazu der regionale Durchschnitt von 79,4% und der staatliche Durchschnitt von 51,4% an Zufriedenheit. Dies ergaben die neuesten Umfragedaten von EKMA (zweites Halbjahr 2009) in der Studie MonitorCittà für die Stadtverwaltung Bozen (die Landeshauptstadt hat mit einem Zufriedenheitsgrad von 76,10% staatsweit den ersten Platz erreicht).
Carlo Alberto Librera, Direktor der B.S.B. Altersheimabteilung und Ansdipp Referent für Südtirol, meint, die Ergebnisse seien sehr erfreulich, trotzdem dürfe man sich nicht damit zufrieden geben, und müsse über die Qualitätszertifizierungen wie ISO 9001:2000 und UNI, die die Wohneinrichtungen für Senioren des BSB sowieso schon erhalten haben, hinausgehen.
„Qualität heißt nicht nur ein inhaltlich optimaler Dienst, sondern muss vor allem das Wohlbefinden des Betreuten positiv beeinflussen. Das ist nur möglich, wenn man in den Mittelpunkt des komplexen Verhältnisses zwischen Heimbewohnern, betreuendem Personal und Struktur als solcher, den Betreuten als Menschen stellt, ohne die wichtige Rolle der Verwandten außer Acht zu lassen“, so Librera.
Diese Themen werden auch Schwerpunkt des Seminars “Das Qualitätssiegel UPIPA bzw. die zentrale Position der Person in den Wohneinrichtungen für alte Menschen“ sein, das am 19. März, ab 8.45 Uhr, in der Landesberufsschule für soziale Berufe, „Sala Bianca“, St. Gertraud-Strasse 39100 Bozen, stattfinden wird.
Die Tagung wurde im Rahmen ihres 10. Jubiläums des B.S.B – Betrieb für Sozialdienste Bozen – zusammen mit der A.N.S.D.I.P.P. (italienische Vereinigung des Sozialmanagements), dem Verbande der Altersheime Südtirols, der Landesberufschule für soziale Berufe Luigi Einaudi und der Autonomen Provinz Bozen organisiert.
Die Tagung wendet sich an alle im sozialen Bereich Tätigen, aber auch an alle BürgerInnen, die sich für diese Thematik interessieren. Simultanübersetzung ins Deutsche ist vorhanden.
Medien sind herzlich dazu eingeladen.
PROGRAMM
8.45 Uhr Begrüßung:
• Carlo Alberto Librera – Referent ANSDIPP Südtirol
• Norbert Bertignoll – Präsident des Verbandes der Altersheime Südtirols
• Patrizia Trincanato – Gemeindereferentin für Sozialpolitik und Gleichberechtigung, Stadt Bozen
• Barbara Repetto – Landesrätin für italienische Berufsbildung - Autonome
Provinz Bozen
9.15 Uhr
Internationale Vorstellung des Films „Pratiche riflessive nella cura“ im Vorfeld
9.45 Uhr Vorträge:
• Giorgio Bissolo – Direktor der Landesberufschule für Soziale Berufe
• Marie Vittoria Gianelli – Dozentin für die Fakultäten Medizin und Chirurgie
an der Universität Studi Genua
• Bruno Marcato – Generaldirektor des Betriebes für Sozialdienste Bozen
• Oswald Mair – Direktor VdA Bozen
• Giorgio Brunello – Präsident der Ges. Kairos – Berater, Gestalter
• Massimo Giordani – Direktor UPIPA Trient
• Gianni Bertoldi – Direktor ÖBPB Pergine Valsugana (TN)
12.30 Uhr: Debatte
13.00 Uhr: Abschluss mit anschließendem Buffet
Moderator: Damiano Mantovani – Nationaler Präsident ANSDIPP
Infos und Kontakte:
Carlo Alberto Librera
Direktor des B.S.B. Altersheimabteilung
Altersheim Don Bosco
Mailandstr. 170 – Bozen
Tel. 0471 24 86 00
mobil (nur für die Presse): 338 2150769