Qualität in den sozialen Diensten: eine Sache der zwischenmenschlichen Beziehungen
Heute morgen Tagung im Rahmen des BSB Jubiläums
Viele Besucher, vor allem aus sozialen Berufen, haben heute am Seminar über die Qualität in den Wohneinrichtungen für alte Menschen teilgenommen, das der B.S.B. - Betrieb für Sozialdienste Bozen - im Rahmen des 10. Jubiläums - in Zusammenarbeit mit der Autonomen Provinz Bozen, der Landesberufschule für Soziale Berufe L. Einaudi, und dem Verband der Altersheime Südtirol organisiert hat.
“Bewusst hat sich der B.S.B. entschlossen, sein 10. Jubiläum als Gelegenheit zu nutzen, um ausgewählte wichtige Themen aus dem sozialen Bereich in die Öffentlichkeit zu rücken. Die Diskussion über die sozialen Dienste nimmt in schwierigen Zeiten wie diesen an Wichtigkeit enorm zu” hat die Stadträtin für Sozialpolitik Patrizia Trincanato erklärt” und “Qualitätssteigerung ist nicht erst seit heute ein wichtiges Anliegen des BSB, und zwar nicht nur in den Altersheimen, sondern in allen angebotenen sozialen Diensten“.
Die “Gastgeberin”, Landesrätin Barbara Repetto, hat sich bei allen Teilnehmern und Mitwirkenden bedankt, und hat gleich das eigentliche Thema des Seminars angesprochen: die Beziehungsfähigkeit, die alle in sozialen Diensten tätigen Menschen haben sollten, ohne dabei die hohen Qualitätsstandards, die für die einzelnen Tätigkeiten vorgegeben sind, aus den Augen zu verlieren.
Im Laufe des Vormittags wurden Filme gezeigt und Vorträge von Experten der ANSDIPP, der nationalen Vereinigung der ManagerInnen im Sozialbereich, gehalten. Es wurde ein Qualitätssiegel für die Altersheime der UPIPA vorgestellt, in dem der Mensch, der Betreute, dessen Familienangehörigen, und die Betreuer, im Mittelpunkt stehen. Nur so kann für die Betreuten physisches und psychisches Wohlbefinden erreicht werden.