Obdachlose
Die Dienste in diesem Tätigkeitsbereich haben die Aufgabe, Antworten auf die Bedürfnisse der Personen zu geben, die sich in besonders schweren Notlagen befinden oder sozial ausgrenzt sind; Dies erfolgt durch Sensibilisierungsinitiativen in Bezug auf das Verantwortungs- und Solidaritätsbewusstsein der Gesellschaft. In diesem Rahmen sind die Dienste subsidiär tätig: ihre gesamte Tätigkeit ist auf die zivile und soziale Integration besonders schwacher, sozialer Kategorien ausgerichtet.
Die verschiedenen Dienste müssen mit der Art der Notlage in Zusammenhang gebracht werden; die Schwerpunkte liegen bei der Betreuung von Obdachlosen, Nicht-Eu-Bürgern, Nomaden, Drogenabhängigen, von Frauen oder Männern, die sich in einer Notlage befinden, und bei der Betreuung anderer sozial devianter Kategorien.
Für diese sozialen Zielgruppen gibt es Erstaufnahmeeinrichtungen für obdachlose Männer und Frauen (Obdachlosenheime), Erstaufnahmeeinrichtungen, Arbeiterwohnheime und Nomadensiedlungen.
Diese Einrichtungen werden nicht direkt vom Betrieb für Sozialdienste Bozen durch eigenes Personal geleitet, sondern von Vereinigungen und Sozialgenossenschaften, mit denen der Betrieb verschiedene Abkommen abgeschlossen hat; der B.S.B setzt aber die Programme fest und finanziert die Tätigkeiten.
Siehe auch ''Einheitsverordnung der Dienste der Obdachlosen- und niederschwelligen Einrichtungen''.